27.07.2021 09:45 |

„Neue Phase“

Biden kündigt Ende der Kampfhandlungen im Irak an

Die Beziehungen zwischen den USA und deem Irak befinden sich laut US-Präsident Joe Biden „in einer neuen Phase“. Nach Gesprächen mit dem irakischen Regierungschef Mustafa al-Kadhimi kündigte der Gastgeber in Washington D.C. ein Ende der Kampfhandlungen der US-Truppen im Zweistromland an.

„Unsere Zusammenarbeit gegen den Terrorismus wird auch in dieser neuen Phase weitergehen.“ Die Rolle der USA bestehe weiterhin in der Unterstützung des Irak im Umgang mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat, sagte Biden am Montag. Eine konkrete Zahl zur künftigen Truppenstärke nannte er nicht. Kampftruppen sollen aber mit Ende des Monats zurück in ihrer Heimat sein.

Einfluss pro-iranischer Milizen wächst
Im eigenen Land steht Kadhimi stark unter Druck. Erst vor einer Woche wurden bei einem vom IS verübten Anschlag in Bagdad Dutzende Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Gleichzeitig wächst der Einfluss pro-iranischer Milizen in dem Land, die den Abzug der noch rund 2500 US-Soldaten fordern.

Pro-iranische Gruppen verübten in diesem Jahr bereits rund 50 Raketen- und Drohnenangriffe auf US-Stützpunkte im Irak. Unter Bidens Vorgänger Donald Trump war bereits der Großteil der US-Truppen abgezogen worden. Die noch verbliebenen Soldaten fungieren offiziell als Berater und Ausbilder für die irakische Armee.

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