23.07.2021 08:52 |

Abenteurer gerettet

Mann eine Woche lang in Alaska von Bär verfolgt

In der Wildnis von Alaska ist ein Mann offenbar eine Woche lang von einem Bären verfolgt worden, der ihn zuvor auch am Bein attackiert hatte. Mit viel Glück entdeckten die Retter der Küstenwache den Verletzten von einem Hubschrauber aus - dank „eines SOS-Zeichens über einer Hütte“. Freunde des Mannes hatten ihn als vermisst gemeldet, nachdem er nicht in die Stadt Nome zurückgekehrt war.

Während des Fluges zwischen den Städten Kotzebue und Nome im abgelegenen Nordwesten Alaskas wurde der Mann am vergangenen Freitag in einem Bergbau-Camp gesichtet. Die Einsatzkräfte fanden den Vermissten mit Verletzungen am Bein und am Oberkörper und brachten ihn ins Krankenhaus. Die Wunden rührten nach Angaben des Verletzten von einem Bärenangriff her. Der Bär sei nach der Attacke eine ganze Woche lang nachts immer wieder in das Lager zurückgekehrt und habe den Mann verfolgt. 

Der US-Bundesstaat Alaska ist dünn besiedelt und vor allem für seine unberührte Natur bekannt. Er ist Heimat von Schwarz-, Eis- und Braunbären, darunter auch der Kodiakbär, der als einer der größten der Welt gilt. Bärensichtungen sind in Alaska nicht ungewöhnlich, eher selten kommt es jedoch zu Angriffen auf Menschen.

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