16.11.2020 12:28 |

Jungtier überlebte

Boeing kollidiert in Alaska mit Braunbär-Mutter

Eine Braunbärin ist am Samstag im US-Bundesstaat Alaska von einem Flugzeug erfasst und getötet worden. Der Unfall spielte sich kurz nach der Landung der Maschine ab. Das Jungtier, das die Bärin bei sich hatte, überlebte den Vorfall offenbar unversehrt, ebenso kam bei dem Unfall niemand an Bord zu Schaden, hieß es. Die Boeing 737-700 wurde allerdings u.a. an einer der Turbinen beschädigt und konnte zunächst nicht weiterfliegen.

Der Unfall habe sich am Samstagabend kurz nach Landung der Maschine in Yakutat am Golf von Alaska ereignet, berichtete das Lokalblatt „Anchorage Daily News“ am Sonntag unter Berufung auf einen Sprecher des zuständigen Verkehrsministeriums. Die Braunbärin wurde erfasst und getötet, als sie gemeinsam mit ihrem etwa zwei Jahre alten Jungtier die Landebahn überquerte. Letzteres sei unversehrt geblieben und dürfte die Flucht ergriffen haben, zu seinem Verbleib wurden keine weiteren Angaben gemacht.

Flughafen nur teilweise eingezäunt
Das Flugzeug sei beschädigt worden und zunächst nicht weitergeflogen, berichtete das Blatt weiter, die Menschen an Bord der Boeing 737-700 seien bei dem Vorfall nicht verletzt worden. Die Reparatur werde mehrere Tage dauern, teilte Alaska Airlines nach Angaben der Zeitung mit.
Der Flughafen von Yakutat sei nur teilweise eingezäunt. Die Mitarbeiter hätten die Rollbahn etwa zehn Minuten vor der Ankunft des Fluges geräumt, sagte der Ministeriumssprecher weiter. Tiere seien da nicht gesichtet worden. Erst als der Flieger nach der Landung ausrollte, entdeckten die Piloten die beiden Bären, hieß es weiter.

Ähnliche Vorfälle mit Tieren in der Vergangenheit
In der Vergangenheit habe es in Alaska Berichte über Flugzeuge gegeben, die Rehe, Gänse, Karibus und andere Tiere erfassten, sagte der Sprecher weiter. Es sei aber das erste Mal, dass er von einem Zusammenstoß mit einem Bären höre.

 krone.at
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