Insektenschutz

Die besten Mittel gegen Mücken, Gelsen und Co.

Leben
11.07.2021 15:32

Den Stechmücken in Österreich war der Frühling heuer zu nass und zu kalt - nun aber hat die „Stich-Saison“ endgültig begonnen. Die Blutsauger lauern im Garten, am Wasser oder im Schlafzimmer. Ein Insektenschutz ist im Sommer deshalb besonders sinnvoll. Egal, ob für die Balkontür oder das Fenster - Insekten sollen schließlich draußen bleiben (siehe Video oben). Doch auch sonst lässt sich einiges gegen die Plagegeister unternehmen.

Mit den ersten heißen Tagen sind sie auch schon da: Gelsen verleiden uns so manchen lauschigen Sommerabend im Freien. Besonders störend sind sie in der Wohnung, wenn sie mit ihrem penetranten Summen den ohnehin leichten Schlaf in schwülen Sommernächten stören.

(Bild: thinkstockphotos.de)

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen lassen sich Gelsenstiche oft nicht verhindern, aber immerhin lindern - z.B. indem man schnell einen warmen Gegenstand auflegt. Die Wärme zerstört das Protein, das den Juckreiz auslöst. Kaltes Wasser hilft entgegen der allgemeinen Annahme reichlich wenig, im Gegenteil: Der Juckreiz wird durch die Kälte nur noch verstärkt. In der Apotheke sind Salben erhältlich, die den Juckreiz mildern und die Schwellung lindern.

Wasseransammlungen vermeiden
Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen die Gelsenplage ist es etwa, die Brutplätze zu reduzieren. Eine öffentliche Grünfläche, ein privater Garten oder ein begrünter Balkon- überall dort können kleinste Wasseransammlungen wie in Topfuntersetzern, Abdeckplanen oder Regentonnen schon zu Brutstätten werden. "Wichtig ist, regelmäßig das Wasser an diesen Stellen zu entfernen, sodass sich erst gar nicht Gelsen aus den Larven entwickeln können, so Sabine Walser von der MA 24 - Landessanitätsdirektion.

Weitere Anti-Gelsen-Tipps für Heim, Haus und Garten finden Sie HIER und HIER.

(Bild: APA)

Tigermücken auf dem Vormarsch
Neben den heimischen Gelsen beobachten die Experten auch die Verbreitung der Tigermücke. „Derzeit besteht in Österreich kein Risiko sich anzustecken, da die Viren hier nicht endemisch auftreten und die Tigermücke nur über den Stich beim Menschen den Virus aufnehmen kann“, beruhigt man. In Ländern mit hohem Vorkommen - wie Italien oder Frankreich - wurden aber bereits Krankheitsübertragungen dieser Erreger im Wege infizierter Reiserückkehrer beobachtet.

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(Bild: kmm)



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