19.06.2021 13:42 |

Personal schikaniert?

Prinz William warf Harry wegen Meghan aus Palast

Ein neues Buch über das Leben der britischen Königsfamilie wirft Licht auf das Zerwürfnis zwischen Prinz William und seinem Bruder Harry. So soll Prinz William Harry und Meghan nach einem heftigen Streit aus dem gemeinsamen Haushalt im Kensington-Palast geworfen haben, weil Bedienstete berichteten, von Harrys Frau schikaniert worden zu sein.

Dass Harry und Meghan, die mittlerweile ihre royalen Verpflichtungen zurückgelegt haben und in die USA ausgewandert sind, nicht immer gut mit den restlichen Mitgliedern der britischen Königsfamilie ausgekommen sind, war bekannt. Wie tief das Zerwürfnis zwischen den Prinzen tatsächlich ist, skizziert nun der Autor und Historiker Robert Lacey in seinem neuen Buch über die Royals, das unter anderem der „Mirror“ aufgreift.

Explosiver Showdown zwischen den Prinzen
In dem Buch beschreibt Lacey, wie Prinz William ein „Dossier“ über Harrys Ehefrau vorgelegt worden sei, in dem Bedienstete der Königsfamilie der Hollywood-Schönheit vorwarfen, von ihr terrorisiert worden zu sein. Prinz William soll fuchsteufelswild geworden sein und seinen Bruder Harry mit den Vorwürfen konfrontiert haben.

Dieser nahm Meghan in Schutz, sprach von einer Schmutzkampagne. Nach einem hitzigen Telefonat kam es offenbar zum persönlichen Showdown zwischen den Brüdern, bei dem Harry Rassismusvorwürfe geäußert haben soll. Danach soll William seinen Privatsekretär angewiesen haben, den seit einem Jahrzehnt bestehenden gemeinsamen Haushalt im Kensington-Palast zu trennen. Tatsächlich übersiedelten Harry und Meghan 2019 in ein Anwesen im englischen Ort Windsor.

William soll Meghan als Bedrohung wahrnehmen
In seinem Buch legt Lacey dar, dass der Streit um Meghans Verhalten bei William bleibende Vorbehalte hinterlassen haben soll. Bei ihm sei der Eindruck entstanden, Harrys heutige Ehefrau sei „fundamental schädlich für das royale System“ und eine Belastung für die Bediensteten der Königsfamilie, die Prinz William als Kollegen schätze, für die er verantwortlich sei. Von „toxischem“ Verhalten ist die Rede.

Letzten Endes mündete das Zerwürfnis darin, dass Harry und Meghan ihre royalen Verpflichtungen aufgegeben und in den USA ein neues Leben angefangen haben. Doch der Umzug hat nur bedingt Ruhe im britischen Königshaus einkehren lassen: In einem TV-Interview mit Oprah Winfrey rechneten Harry und Meghan mit ihrem royalen Leben ab, berichteten von rassistischen Äußerungen über den gemeinsamen Sohn Archie - und rückten die Königsfamilie damit nicht gerade in ein gutes Licht.

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