In Kärnten ist jetzt ein Fall der ursprünglich in Indien entdeckten Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden.
Wie Landessprecher Gerd Kurath bei einer Videokonferenz mitteilte, ist der positiv Getestete jedoch schon wieder genesen und bei Test in seinem Umfeld gab es keine positiven Ergebnisse.
In Kärnten werden derzeit aber noch drei Proben im Labor untersucht, weil der Verdacht besteht, dass eine andere als die weitverbreitete britische Mutation vorliegt.
Die sogenante Delta-Variante des Coronavirus sorgt vor allem in Großbritannien für steigende Inzidenzen. Laut einer Studie dürften Menschen, die bereits zweimal geimpft sind, gut gegen eine Ansteckung geschützt sind.
Bei nicht vollständig immunisierten Menschen kann sie jedoch um 60 Prozent ansteckender sein als die Alpha-Variante; also die erstmals in Großbritannien aufgetauchte Variante B.1.1.7. Danach tauchte in Südafrika die Variante B.1.351 (Beta) auf. Dann wurde in Brasilien die Variante P.1 (Gamma) gefunden. Zuletzt tauchte in Indien die Variante B.1.617.2 (Delta) auf.
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