In die seit einem Jahr laufende Organisationsanalyse der Jugendwohlfahrt sollen auch die Erkenntnisse der Expertenkommission zum Fall Cain einfließen.
Seit 2009 ist das Land Vorarlberg um Verbesserungen bei der Jugendwohlfahrt bemüht. Auch der Landesrechnungshof ortete Personalmangel. Die Abteilungen der vier Bezirkshauptmannschaften wurden seither um insgesamt 6,4 Vollzeitäquivalente aufgestockt. Im Zuge der Analyse habe man die Leistungskataloge überprüft und Verbesserungen ausgearbeitet. "Die gewonnenen Erkenntnisse wurden und werden weiterhin im Rahmen eines laufenden Prozesses sukzessive umgesetzt", erklärte Schmid.
Kommission tagte
Die vom Land Vorarlberg eingerichtete Expertenkommission zur Aufarbeitung des Falls Cain hat sich am Montag zu ihrer ersten Arbeitssitzung getroffen. Nach Angaben der Landespressestelle wurden Akten gesichtet sowie die Ziele für den zu erstellenden Bericht festgelegt.
Aufgabe der Kommission ist vorrangig die Analyse des Falls Cain, dazu werden sämtliche abgelaufene Kommunikationsprozesse mit den Vorgaben verglichen. Weiters soll das Expertengremium Verbesserungsvorschläge ausarbeiten.
Der dreijährige Cain soll am Abend des 8. Jänner vom Lebensgefährten seiner Mutter zu Tode geprügelt worden sein. Seit Bekanntwerden des Falles werden vor allem die Informationsflüsse zwischen den Behörden durchleuchtet. Neben der Expertenkommission untersucht etwa auch die Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien die von der Jugendwohlfahrt im Fall Cain geleistete Arbeit.
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