Bundesheer-Einsatz

Luftraumsperre wieder aufgehoben – nur ein Verstoß

Tirol
31.01.2011 11:42
Nach dem Ende des Weltwirtschaftsforums in Davos (WEF) ist das Flugverbot über Tirol un Vorarlberg aufgehoben worden. Während des Einsatzes des österreichischen Bundesheers von 25. bis 31. Jänner 2011 wurde die Luftraumsperre ein einziges Mal verletzt. Die Kosten für die Operation für das Bundesheer beliefen sich auf rund eine halbe Million Euro.

Ein deutscher Pilot war am Freitagnachmittag mit seiner Propellermaschine unerlaubt im Raum Montafon geflogen und dabei vom Radar des Bundesheers erfasst worden. Zwei Heeres-Flieger des Typs PC-7 (siehe obiges Symbolbild) eskortierten die Maschine aus dem gesperrten Luftraum in Richtung Deutschland. Den Piloten erwartet eine hohe Verwaltungsstrafe.

Die Disziplin während der bereits achten Luftraumsicherung für das WEF führte der Vorarlberger Militärkommandant Ernst Konzett auf die gezielte Öffentlichkeitsarbeit und die gute Kooperation mit den zivilen Behörden zurück. Auch die Zusammenarbeit mit der Schweizer Armee und dem österreichischen Innenministerium habe reibungslos funktioniert. Um die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums speziell vor Angriffen aus der Luft zu schützen, waren insgesamt 1.000 österreichische Soldaten im Einsatz, 350 davon in Vorarlberg.

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