Di, 16. Juli 2019
29.01.2011 19:23

Rechtsstreit droht

Heizwerk mitten in Siedlung "stinkt" Anrainern gewaltig

Ein Heizwerk mitten im Wohngebiet: Dass das nicht gut gehen kann, hätte der Gemeinde eigentlich klar sein müssen. Nach dem Ausbau der Anlage in Köttmannsdorf (Bezirk Klagenfurt-Land) hagelt es nun Beschwerden über Lärm und Ruß – sogar ein Rechtsanwalt wurde eingeschaltet. Der Betreiber des Heizwerks verweist auf gesetzte Maßnahmen.

Gerade 30 Meter trennen in Köttmannsdorf das Schlafzimmer einer Anrainerin vom Biomasse-Heizwerk. "Der Lärm ist nicht zumutbar. Wird der Ölbrenner zugeschaltet, ist alles verrußt", ärgern sich die Bewohner der angrenzenden Einfamilienhäuser.

Sie haben sogar einen Anwalt eingeschaltet, um gegen die Anlage vorzugehen. Deren Leistung wurde von 600 auf 900 Kilowatt ausgebaut. "Mit dem Biomassewerk können wir Heizöl einsparen. Um den Lärm so gering wie möglich zu halten, haben wir drei Schalldämpfer eingebaut", rechtfertigt sich der Betreiber.

Zusätzlich gebe es auch Rauchgaswaschanlagen. Ein Sachverständiger habe bestätigt, dass keine Werte überschritten werden. Jetzt ist die Gemeinde gefordert, eine Lösung des Konflikts herbeizuführen.

von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"

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