Die gesamte FPK-Spitze hatte am Freitagabend getagt, am Samstag lag das Forderungspaket für die Verhandlungen fertig auf dem Tisch. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Parteichef Uwe Scheuch formulieren die sechs blauen Standpunkte:
Dörfler: "Ich rechne dann mit einer deutlichen Mehrheit. In den Verhandlungen darf es aber nicht zugehen wie am Tarviser Markt."
Sein Parteichef Scheuch will sich jedenfalls nicht festlegen, ab welchem Anteil der Volksgruppe es zur Aufstellung zweisprachiger Ortstafeln kommen könnte. Scheuch: "Zwischen zehn und 25 Prozent."
Staatssekretär Ostermayer bleibt Optimist: "Wir werden den Weg des Konsenses und der konstruktiven Gespräche fortsetzen." Gegen eine Volksbefragung spricht sich SPÖ-Chef Peter Kaiser aus: "Die Mehrheit kann und darf nicht über Rechte von Minderheiten entscheiden."
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
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