Statistisch wird dieser Jänner wohl im langjährigen Schnitt liegen, auch wenn das Quecksilber bisher verrückte Bocksprünge vollführt hat. Wetterexperte Paul Rainer kennt die Zahlen: "Am 6. Jänner wurden in Klagenfurt minus 14,2 gemessen, zwei Tage später plus 12,8 Grad und dann am 20. Jänner wieder minus 8,7 Grad."
Besonders Kärntens Eismeister hatten zu leiden. "In Villach ließ der Föhn das Eis am Silbersee binnen weniger Tage von 22 auf neun Zentimeter schmelzen. Das Eis ist jetzt völlig morsch!", bringt es Helmut Riepan vom Eislaufverein Wörthersee auf den Punkt. Der See bleibt gesperrt, andere Gewässer haben hingegen in den vergangenen Tagen wieder einen dicken Eispanzer erhalten.
Bis zu 19 Zentimeter dicke Eisdecken
Nach dem Warmwetter ist es etwa den Profis Wolfgang Wilscher und Sieghard Fillipitsch gelungen, den Pressegger See wieder eislauf-fit zu machen. Und auch Brennsee und Afritzer See haben Eisstärken bis zu 19 Zentimetern. Ideale Bedingungen gibt's auch am Aichwaldsee, Hörzendorfer See, Kreuzberglteich, Längsee, Rauschelesee, Vassacher See und am Weißensee.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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