Nach drei Generalproben endlich die Premiere: Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ überzeugt durch große Stimmen und poetische Stimmungen.
„Wir sind wieder da! Und noch wichtiger: Sie sind wieder da!“, jubelte Intendant Aron Stiehl zur Eröffnung des seit 31. Oktober geschlossen gewesenen Theaters. Donnerstag feierte die Koproduktion mit dem Théâtre des Champs-Élysées, der Opéra National de Bordeaux, der Opéra de Marseille und den Théâtres de la Ville de Luxembourg in Kärnten Premiere. Gab es zur Uraufführung 1816 Pfiffe, war es nun kräftiger Applaus. Vor „Figaro“ Mario Cassi, der als Faktotum vom Schnürboden kommt, machte Stiehl sogar einen Knicks.
Nicht nur die Stimmen überzeugen, auch Laurent Pellys Bühne und Inszenierung werden der Opera buffa, der komischen Oper, gerecht: Chor und Solisten spielen in Choreografie, beinahe jede Bewegung ist von musikalischen Akzenten motiviert; auch das authentische Spiel von „Rosina“ Paola Gardina bringt zum Schmunzeln.
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