20.05.2021 18:00 |

Projekt Innside-Music

Innsbrucker Gastro-Live Konzert Reihe muss warten

Bitte warten heißt es derzeit für die Wiederauflage der 2020 gestarteten Symbiose von Livemusik mit Kulinarik im Zentrum von Innsbruck. Die von fünf ambitionierten Altstadtgastronomen durchgeführte Aktion kann heuer nicht konform mit der Gastro-Öffnung beginnen, da die Auflagen immens verschärft wurden.

Vor drei Tagen, beim Termin mit der „Tiroler Krone“ spürte Redakteur Simon Kräutler das „elektrische Kribbeln“ der Vorfreude auf die bevorstehende Gastronomie-Öffnung und den damit verbundenen Livekonzerten bei den kreativen Initiatoren hautnah.

Die Kernaussage der Vertreter von Piano-Bar, Ottoburg, dem Goldenen Adler, der Pizzeria Mamma Mia und dem Invinum lautet daher: „Wir wollen den Gästen was bieten und lassen uns das auch was kosten.“ Mit Unterstützung des Innsbrucker Stadtmarketings kann man sich somit auf Konzerte unterschiedlichster Musikrichtungen und Formationen an jedem Dienstag- und Freitagabend ab 18 Uhr freuen. Ob Jung oder Alt, Einheimischer oder Tourist, Jazz- oder Volksmusik-Fan. „Der Altstadt wieder Leben einzuhauchen und das Erwachen nach sechs Monaten Stillstand mit unseren Besuchern zusammen zu erleben und zu feiern ist uns eine derart große Freude, dass wir den Moment kaum erwarten können“, erklärten die Gastronomen.

Markus Linder ist der Projekt-Betreuer
Für die Auswahl der musikalischen Beiträge der Konzertreihe „Innside-Music“ wurde mit Markus Linder ein künstlerischer Berater und Koordinator gefunden, der dafür das nötige Know-how und Gespür besitzt. Und Markus Linder ist nun derjenige, der gestern am Morgen, leicht zähneknirschend, das Projekt „Innside-Music“ kurzfristig auf „Bitte warten“ setzen muss.

Heuer verschärfte Corona-Verordnungen
Im Gespräch mit der „Tiroler Krone“ teilt er mit, dass das Projekt um eine Woche verschoben wird. „Das liegt aber nicht in den Händen der Stadt Innsbruck, welche diese Aktion sehr begrüßt. Die Corona-Verordnungen des Bundes sind so verschärft worden, was solche Veranstaltungen anbelangt. „Inhaltlich wurde alles vielfach strenger als im letzten Jahr zur gleichen Zeit“, teilt Linder gleich anfangs im Gespräch mit. Wobei das größte Problem laut ihm in der Haftung liegt. Denn die trägt der Veranstalter. Wenn sich jemand mit Corona infiziert, gibt es keine, so genannte Eigenverantwortung, sondern es sind die Veranstalter, in diesem Fall die Gastronomen, haftbar zu machen. „Jetzt wird alles daran gesetzt, dass hier rechtlich eine Absicherung zum Tragen kommt“, lauten die Worte von Markus Linder dazu. Somit hofft man und das mit Zuversicht, dass der lebensbejahende kulinarische Musik-Reigen in der Innsbrucker Altstadt am 1. Juni endlich beginnt.

Hubert Berger/Simon Kräutler, Kronen Zeitung

 Tiroler Krone
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