Nachdem die Landesregierung den Bau der Anlage in erster Instanz genehmigt hatte, liegt der Akt jetzt beim Umweltsenat in Wien. Hier wollen die Kraftwerksgegner das Vorhaben nun zum Kippen bringen. "Ein Experte hat in seinem Gutachten bestätigt, dass es zu einer Vermehrung des Nebels durch das Kraftwerk kommt", erklärt Leopold Goëss, Sprecher der Plattform "Energie für Kärnten".
Bei dem Experten handelt es sich um den deutschen Universitätsprofessor für Meteorologie, Dr. Stefan Emeis. Er hat die Berechnungen des Luftgutachters beim UVP-Verfahren, Prof. Georg Mayer, mit seinem Gutachten untermauert, war selbst für eine Stellungnahme jedoch nicht erreichbar.
"Vor dem Umweltsenat werden wir gewinnen"
Konkret wird behauptet, dass durch die Inbetriebnahme des Kraftwerks die Anzahl "ganzer Nebeltage" um 25 Tage zunehmen werde. Mayers Berechnungen wurden im UVP-Verfahren jedoch nicht anerkannt. "Jetzt ist bestätigt, dass die Prognosen richtig sind. Vor dem Umweltsenat werden wir gewinnen", meint der Anwalt der Kraftwerksgegner, Wolfgang List.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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