13.05.2021 10:04 |

Neue Initiative

Warngeräte für Rehkitze als Rettung vor dem Mähtod

Um Kitze vor den Mähwerken der Traktoren zu schützen, wurde in Kärnten eine Initiative ins Leben gerufen. 

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Heuer ist alles anders: Nicht nur die Corona-Regeln schränken viele Bürgerinnen und Bürger ein, auch das Wetter hat negative Auswirkungen - vor allem für die Kärntner Landwirte. Deshalb findet die Mähzeit in diesem Jahr später statt als normalerweise, in weiten Teilen des Landes sogar erst in der zweiten Maihälfte. Zeitgleich beginnt der Höhepunkt der Brut- und Setzzeit in der Tierwelt!

25.000 Rehkitze finden beim Mähen den Tod
Vor allem Rehkitze sind durch die Mäharbeiten besonders stark gefährdet: Sie finden dabei oft den Tod oder verlieren die Deckung. Österreichweit fallen jährlich viele Wildtiere, darunter 25.000 Rehkitze, dem Mähtod zum Opfer. 1500 davon allein in Kärnten. Denn der den Rehkitzen angeborene Instinkt, ruhig und regungslos im Gras liegen zu bleiben, wenn Gefahr droht, wird ihnen zum Verhängnis.

650 Warngeräte
Dagegen wird jetzt vorgegangen: Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer, der Jägerschaft und dem Land wurden 650 Warngeräte angekauft, die auf Mähwerken montiert werden können. 15.000 Euro werden dafür aus dem Agrarreferat zur Verfügung gestellt, die Jägerschaft beteiligt sich zusätzlich mit 5000 Euro.

Die sogenannten Kitzretter scheuchen Rehkitze mittels ­Sirenenton auf und veranlassen sie so zur Flucht aus der Gefahrenzone. So helfen die Geräte, den Mähtod von Rehkitzen ab einem Alter von zwei bis drei Wochen zu vermeiden. Sie sind über die Außenstellen der Kärntner Landwirtschaftskammer erhältlich.

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