Kontrollschwerpunkt

Kampf gegen Tuningszene nach Horror-Unfall in Linz

Der Horror-Unfall mit zwei Toten nach einer Verfolgung im Linzer Stadtzentrum am 28. April bestärkt Polizei und Politik darin, ihren Kampf gegen die Tuning- und Raserszene fortzusetzen. In der Nacht auf Samstag gab es einen Kontrollschwerpunkt im Welser Großraum, der mit einer Anzeigenflut endete.

Freitag, 16 Uhr bis Samstag 1 Uhr früh nahm die Polizei erneut die Roadrunner-Szene ins Visier. Die Streifen kontrollierten insgesamt 46 Autos, 13 Fahrzeuge davon wurden sofort technisch überprüft. Bei fünf Fahrzeugen wurden Mängel mit Gefahr im Verzug festgestellt, die Kennzeichen noch an Ort und Stelle abmontiert. Insgesamt erstattete die Polizei 53 Anzeigen wegen technischer Mängel.

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Manipulationen, Raserei und Drogen gefährden alle Verkehrsteilnehmer.

Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner kämpft gegen die Tuning- und Raserszene

Mit Tempo 151 durch eine „70er“-Zone gerast
Die Ordnungshüter maßen mit mobilem Radar bei 7905 Fahrzeugen die Geschwindigkeit. 605 Lenker wurden wegen Überschreitung der Tempolimits angezeigt. Den negativen Spitzenrekord erreichte ein verantwortungsloser Raser, der mit 151 km/h in einer 70er-Zone unterwegs war. Auch drei Suchtgiftlenker wurden angehalten, einer Ärztin vorgeführt und für fahruntauglich befunden. „Die Ergebnisse unserer Schwerpunktkontrollen und viele vermeidbare tragische Ereignisse führen uns immer wie der vor Augen, wie wichtig unsere Schwerpunktsetzung in der Verkehrssicherheit ist. Mein Dank gilt den durchführenden Polizisten, den Amtssachverständigen und der Ärztin. Ohne diese Zusammenarbeit wäre es oft unmöglich, konsequent durchzugreifen“, betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Christoph Gantner
Christoph Gantner
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Freitag, 25. Juni 2021
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