Wenn Ferdinand Leitner mit dem Zug nach Eisenstadt fahren will, hat er zwei Möglichkeiten: Entweder Mitreisende helfen ihm mit seinem Rollstuhl die 15 Zentimeter hohe Kante zwischen Bahnsteig und Waggon zu überwinden, oder er muss den Lokführer bitten, eine Rampe anzulegen.
"Passiert ist nichts"
Letzteres dauert sehr lange, und ich will nicht schuld sein, wenn andere zu spät zur Arbeit kommen. Deshalb überlege ich mir immer sehr genau, wann ich mit dem Zug fahre", sagte Leitner. Das ärgert den Burgenländer natürlich, vor allem, weil die Haltestelle erst vor Kurzem saniert wurde.
Mit seinen Beschwerden stieß der 47-Jährige aber auf taube Ohren. "Vor einem Jahr hieß es noch, das Problem werde behoben. Passiert ist aber nichts", ist der Fahrgast empört. "Wenn schon viel Geld investiert wird, hätte man gleich alles ordentlich machen können!"
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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