Burgenland 2010 sei nicht mehr vergleichbar mit jenem des Jahres 2000. Die Basis für den zwischenzeitlichen Fortschritt sei die Arbeit der Burgenländer gewesen, so Niessl. Der Landeshauptmann erinnerte sich an den Sommer 2000, als ihn sein ebenfalls roter Vorgänger Karl Stix eingeladen habe, "auf einen Kaffee" vorbeizuschauen und ihm dabei eröffnete, dass er ihn zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl vorschlagen werde.
Niessl: "Um dieses Amt nicht beworben"
"Ich habe mich um dieses Amt nicht beworben, um etwas zu sein", er habe dies getan, weil er etwas bewegen wollte, sagte Niessl. Politisch seien die vergangenen zehn Jahre von großen Veränderungen - Stichwort EU-Erweiterung 2004 und Fall der Schengen-Grenze 2007 – geprägt gewesen. Was die Wirtschaft betrifft, sei es gelungen, 11.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Der in den vergangenen Jahren vollzogene Wandel komme auch im Bereich der erneuerbaren Energie zum Ausdruck, deren Anteil an der Stromproduktion im Burgenland von drei Prozent im Jahr 2000 auf mittlerweile 60 Prozent gestiegen sei. Für 2011 sei es wichtig, gute Rahmenbedingungen zu bieten, um Betriebe anzusiedeln und so die Arbeitslosigkeit weiter zu senken. Im Hinblick auf das 2013 zu Ende gehende Phasing Out zeigte sich Niessl zuversichtlich, dass es für das Burgenland auch nach 2013 gute Möglichkeiten hinsichtlich einer weiteren EU-Förderung geben werde.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.