Neben der Förderung der Windkraft ist das Burgenland auch auf dem Sektor alternativer Energieanlagen führend. „Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 4.200 Ansuchen genehmigt und fast 5,7 Millionen Euro an Zuschüssen ausbezahlt“, sagt SP-Landeshauptmann Hans Niessl. Der Geldregen im Sinne des Klimaschutzes löste Privatinvestitionen von 25 Millionen Euro aus. „Abgewickelt werden die Förderungen über unsere Energieagentur, die darüber hinaus 2.780 Beratungen durchgeführt hat“, erklärt Niessl.
Finanzhilfe gab es 2010 weiters für die Anschaffung von 722 Elektrofahrzeugen. „Künftig soll jede Gemeinde über ein E-Mobil verfügen“, so das Ziel von VP-Landesvize Franz Steindl. Dafür will er zusätzliche Förderungen lockermachen. Steindl nennt ein Beispiel: „Erhält eine Kommune für den Kauf eines Elektrofahrrades über das klima:aktiv-Programm 400 Euro, so soll dieser Betrag künftig mit Mitteln aus dem Topf für Bedarfszuweisungen verdoppelt werden.“
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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