"Ich kann mit meinem Wasser nicht einmal den Boden aufwaschen, weil es dann überall nach Benzin stinkt", klagte Alexander Horvath der "Krone". Seit den 1990er-Jahren kämpft er mit diesem Problem. Laut Tests wird der Grenzwert an Sprit im Grundwasser bis zum 45-fachen (!) überschritten. Da eine nahe Tankstelle als Ursache vermutet worden war, leitete der damalige Betreiberkonzern aufwändige Untersuchungen und Sanierungen ein.
"Mir hat man erklärt, alles sei wieder in Ordnung"
"Jahre später hieß es in einem Gutachten, die Tankstelle dürfte nicht der Auslöser für die Verunreinigung sein", sagte Horvath. Die Arbeiten wurden eingestellt. "Mir hat man erklärt, alles sei wieder in Ordnung", so der Pensionist: "Als ich aber Wasser in mein Biotop einleitete, waren kurz darauf alle Fische tot!"
"Seither wird zwar jedes Jahr eine amtliche Probe entnommen. Doch das Wasser wird nur an der Oberfläche abgeschöpft, sobald man tiefer geht, steigt die Benzinkonzentration stark an", erklärt Horvath. Er drängt auf Hilfe von den Behörden.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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