"Heer von Engeln"

Von Zaun gepfählt: Skifahrer am Weg der Besserung

Kärnten
11.01.2011 10:50
Jener Skifahrer, der am Dreikönigstag von einer Zaunlatte durchbohrt worden ist, dürfte vollständig genesen. Die Ärzte sind sehr optimistisch, der Patient dankbar, am Leben zu sein: „Ich hatte ein Heer von Schutzengeln!“

Ein kleiner Fahrfehler, und alles wäre beinahe aus gewesen. „Ich habe nur verschnitten“, erinnert sich Günther S. (rechts im Bild) ganz genau. „Mit den heutigen Skiern hatte das aber schlimme Folgen.“ Der 53-Jährige prallte bei seinem Horror-Crash am Dreikönigstag auf dem Falkert gegen einen Zaun. Dabei bohrte sich eine Zaunlatte in die Brust des Villachers. Da konnten ihn selbst Helm und Rückenprotektor nicht davor schützen.

„Zwei Zentimeter weiter links, und die Lunge sowie lebenswichtige Gefäße wären betroffen gewesen“, erklärt Primarius Rudolf Likar. Der Chef der Intensivmedizin am Klinikum ist optimistisch: „Nach heutigem Stand wird der Patient vollkommen genesen. Er muss allerdings noch ein paar Tage bei uns bleiben; zur Überwachung und Therapie.“

Der Verletzte selbst kann sein Glück kaum fassen: „Ich danke den Sanitätern und allen hier im Klinikum, die sich so bemühten.“ Sein Vorsatz: „Ich will mein Leben künftig noch viel bewusster genießen!“

von Serina Babka, Kärntner Krone

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