„Hier geht’s ja zu wie am Mount Everest“, meinte Hermann G. (48) aus Wels, der am Sonntagvormittag mit seiner Tochter den Drachenwand-Klettersteig bezwang. Der Vergleich mit dem Mount Everest war auf das Bild gemünzt, das im Vorjahr um die Welt ging: Da stellten sich die Alpinisten vorm Gipfel des höchsten Berges der Welt an, als wäre es ein Ausflugshügel und oben gibt’s Gratis-Bier. Auch beim nahen, 1030 Meter hohen Almkogel in St. Lorenz sah es nicht anders aus.
Stress für Retter
Stressig war es für die Retter vor allem am Samstag, wo – wie kurz berichtet – am Grünberg in Gmunden ein Mountainbiker bei einem Bremsmanöver stürzte und 50 bis 70 Meter über bewaldetes Areal in die Tiefe fiel. Der schwer verletzte Kronstorfer (42) musste per 50-Meter-Tau aus der Luft vom Helikopter gerettet werden.
Skurriler Einsatz
Skurril war ein Einsatz am späten Samstagnachmittag, als sich ein Alpinist beim Bergrettungs-Notruf meldete. Er sei am Traunstein verunglückt. Die Gmundener Bergretter gingen von einem Absturz aus und brachen sofort zur Suche auf. Doch sie fanden nichts. Als noch ein Anruf des Verunfallten kam, war klar, warum: Er war nicht am Traunstein, sondern am Dachstein. Dort wurde er dann gefunden und rasch versorgt.
Paar verstieg sich am Traunstein
Tatsächlich am Traunstein verstieg sich ein Paar am Mairalmsteig. Es konnte zurückgeleitet werden, Retter holten die Erschöpften mit dem Auto ab.
60-Jähriger stürzte ab
Weniger glimpflich ging ein Unfall am Steineck in St. Konrad aus. Ein 60-jähriger Einheimischer rutschte aus und stürzte 40 Meter ab. Ein Wandererpaar holte Hilfe. Der Schwerverletzte wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus nach Wels geflogen.
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