Gegen Bundestrend

Mehr Firmen in die Pleite geschlittert, Private seltener

Burgenland
10.01.2011 15:24
An jedem einzelnen Werktag sind im vergangenen Jahr österreichweit 26 Firmen in den Konkurs geschlittert - damit ist die Zahl der Firmenpleiten im Vergleich zu 2009 um sechs Prozent gesunken. Entgegen dem Bundestrend wurde aber im Burgenland ein minimaler Anstieg registriert. Zumindest gab es aber weit weniger Privatinsolvenzen.

Im Burgenland meldeten laut Creditreform 184 Unternehmen Konkurs an – um zwei Betriebe mehr als im Jahr zuvor. Österreichweit mussten 6.657 Firmen – 2009 waren es noch 7.076 – ihre Pforten schließen, 85.000 Gläubiger sind davon betroffen.

Ein Minus von 16 Prozent ergab sich bei den Privatinsolvenzen. Die Zahl sank hierzulande von 233 auf 195. Eine Ursache für den aber noch immer häufigen Bankrott: "Viele Konsumenten leben nach dem Motto, jetzt kaufen und irgendwann zahlen."

von Karl Grammer, Kronen Zeitung

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