Kommunalpolitisch gehen in manchen Gemeinden immer wieder die Wogen hoch. Derzeit ist das in Trieben der Fall: Vertreter von SPÖ und ÖVP haben sich nämlich gegenseitig geklagt...
Zwischen den Landeschefs Hermann Schützenhöfer und Stellvertreter Anton Lang passt, zumindest nach außen hin, kein Blatt Papier. Doch auf kommunaler Ebene gibt’s dann doch immer wieder Brösel zwischen Schwarz und Rot. Richtig harte Geschütze werden aktuell in Trieben aufgefahren - mit den dortigen Vorgängen muss man sich mittlerweile auch in den Grazer Parteizentralen beschäftigen.
Was war passiert? Bürgermeister Helmut Schöttl und die anderen drei SPÖ-Stadträte haben Friedrich Brandner, einziger ÖVP-Vertreter in der Triebener Stadtregierung, auf Unterlassung und Widerruf geklagt. Der Haken an der Sache: Die vier Roten haben den Schwarzen als Privatpersonen geklagt - die Kosten für Anwalt und Gericht per Beschluss vom 2. Dezember 2020 (Brandner wurde vor der Abstimmung aus dem Raum gebeten, da er „befangen sei“) der Gemeinde umgehängt.
Nun hat der wiederum Klage bei der Staatsanwaltschaft Leoben wegen des Verdachts der Untreue eingebracht. Bleibt nur abzuwarten, wie lange man in Graz dem Klage-Treiben in Trieben noch zuschaut...
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