Im Strafverfahren geht man von 12.500 Opfern aus, von denen sich 8.500 als Privatbeteiligte angeschlossen haben. Sie werden von 120 Anwälten vertreten – diese allein füllen mitsamt den etwa 30 akkreditierten Journalisten den Schwurgerichtssaal, in dem am Dienstag der Prozess beginnt.
Da aber mit einem Besucheransturm gerechnet wird, wird das Geschehen auch in die alte Auktionshalle übertragen, die eigens adaptiert wurde. Um die Informationsflut in dem Monsterverfahren bewältigen zu können, gibt's überdies Computer-High-Tech, die den Beteiligten das Blättern im elektronischen Akt ermöglichen soll. Insgesamt wurden 50.000 Euro verkabelt und verbaut.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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