- 1:3! Aichs Volleyballer stehen vor dem totalen Aus in der Finalserie!
- Gegen UVC Graz setzte es die dritte Pleite, am Mittwoch muss man den Matchball abwehren.
- Klubchef Micheu: „Es herrscht nun Chaos!“
Das sogenannte Großmaul mundtot machen – und verkürzen! So lautete eigentlich Aich/Dobs Motto im dritten Finalspiel gegen UVC Graz. Denn Gäste-Trainer Robi Koch hatte ja viele verbale Giftpfeile („Aich kann’s nicht besser“) nach Bleiburg geschossen. . .
Und diese saßen offensichtlich. Tief. Viel zu tief. Denn die Hausherren waren völlig verunsichert, hatten in Satz eins nie das Kommando – 22:25. Als man glaubte, es bei 19:15 (!) im zweiten Abschnitt erkämpft zu haben, ging’s doch noch schief – 24:26! Ein kurzes Aufflackern in Satz drei (von 1:6 auf 25:21) reichte nicht – nach 122 Minuten verwertete Graz tatsächlich den Matchball! Und stellt in der Serie auf 3:0, kann jetzt am Mittwoch daheim alles klarmachen! Die Nervosität gipfelte am Ende in Tumulten innerhalb des Teams! „Die Spieler sind ausgezuckt, es herrscht Chaos. Ich bin sprachlos, weiß nicht, was mit uns los ist“, stammelte Klubchef Martin Micheu.
Und Graz-Coach Koch? Der erwies sich nicht nur als Taktikfuchs, sondern wohl auch als Hellseher. Und bei Aich brennt’s lichterloh!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.