Hermelin und Co.

Plattform ruft Science Citizens zum Beobachten auf

Kärnten
17.04.2021 12:01
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka
Vor 25 Jahren wurde zuletzt das Vorkommen der Säugetiere in Kärnten untersucht. Jetzt ruft der Naturwissenschaftliche Verein wieder dazu auf. Gefragt sind auch Beobachtungen von Kirchturmtieren. Zudem sollen Pflanzen entdeckt werden. Wer die meisten meldet, dem winken Sachpreise; einer Schulklasse 1000 Euro.

Mit seiner Plattform naturbeobachtung.at erhebt der Naturschutzbund Vorkommen- und Verbreitung von Tieren und Pflanzen, um davon wissenschaftlich begründete Naturschutzmaßnahmen abzuleiten.

Auch in Kärnten sind sogenannte Science Citizens, also interessierte Hobbyforscher, ständig mit wachem Auge und Kamera unterwegs und stöbern dabei sogar bereits als ausgestorben geltende Arten auf. Diesmal sollen sie Säugetiere beobachten.

 Bei uns leben rund 80 Arten – vom Eichhörnchen bis zum Murmeltier. Die meisten gelten als gefährdet. Besonders gefragt sind Daten über Nagetiere und Insektenfresser. Finden Sie tote Kleinsäuger wie Spitz- oder Langschwanzmaus, dann bitte melden: gernot.neuwirth@naturschutzbund.at – die Funde werden übrigens abgeholt.

Bis Ende August hoffen der Naturschutzbund und BirdLife sowie der Verein zur Förderung kirchlicher Umweltarbeit auch auf Daten über Vorkommen von Kirchturmtieren wie Mauersegler, Fledermäuse, Turmfalken, Gartenkreuzspinnen, Eidechsen.

Die Plattform will aber auch die Pflanzenwelt weiterhin im Auge behalten; sie startete dafür den Citizen Science Award: Bis 9. Juli sind Fotos von Schlüsselblume, Buschwindröschen und Co. gefragt. Nähere Infos gibt es auf der Homepage.

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