Ein anonymer Anruf brachte die Polizei und den Tierarzt Alexander Rabitsch auf die Spur der 29-jährigen Ferlacherin. Die Frau hatte am Dienstagabend einen stark abgemagerten Golden-Retriever-Mischling an eine Laterne vor der Ordination des Veterinärs gebunden. Der junge Rüde hatte mehrere klaffende Wunden auf dem Nasenrücken und auf seinem Unterkiefer.
Als die Polizei dann bei der Frau Nachschau hielt, entdeckte sie eine ebenfalls abgemagerte und verletzte Hündin. Das etwa acht Monate alte Weibchen hat das gleiche Schicksal hinter sich. "Die Polizei war schon einmal bei der Frau, weil sich Nachbarn über das ständige Gebell der Hunde beschwert hatten", weiß der Tierarzt. Aus Angst, ihre Hunde könnten erneut zu laut sein, hat die Frau ihnen dann sogenannte Maulschlaufen um den Fang gebunden. Rabitsch: Davon haben die Hunde diese tiefen und eitrigen Wunden."
Die Narben von den Misshandlungen werden den beiden Hunden ein Leben lang bleiben. Die Vierbeiner fanden nun Aufnahme im Tierheim Klagenfurt.
von Katrin Fister, "Kärntner Krone"
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