Junge Frau verhaftet
Sieben Tote bei Brandanschlag auf Bus in Guatemala
Ausland
05.01.2011 09:00
Bei einem Brandanschlag auf einen Autobus in Guatemala sind sieben Menschen getötet und weitere 15 zum Teil schwer verletzt worden. Die Explosion ereignete sich bereits am Montag im Stadtteil El Milagro in der Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes. Die Polizei nahm am Dienstag eine junge Frau fest, ein mutmaßliches Mitglied der Jugendbande Mara 18.
Die Frau wird verdächtigt, eine Bombe in den Bus gebracht zu haben. Augenzeugen zufolge hatte sie einen Koffer in dem Bus abgestellt, diesen dann rasch verlassen und sei in ein wartendes Auto gestiegen. Nach einer heftigen Explosion sei der Bus sofort in Flammen aufgegangen. Nach Angaben von Fachleuten der Polizei befand sich in dem Koffer eine selbst gebastelte Bombe.
Die "Pandillas" genannten Banden der Mara 18 und der Salvatrucha terrorisieren ganze Teile mittelamerikanischer Städte, indem sie etwa von Bus- und Taxiunternehmen "Mautgebühren" verlangen. In Guatemala sind schon zahlreiche Busfahrer erschossen worden, die sich geweigert hatten, das verlangte Geld zu zahlen.
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