Hürden abgebaut
Ölpest: Jetzt darf wieder im großen Stil gebohrt werden
Damit sind aber noch nicht alle Hürden für die Fortsetzung der Bohrungen abgebaut. Die 13 Unternehmen, zu denen neben anderen Shell und Chevron gehören, müssen zunächst noch belegen, dass sie die strengeren Sicherheitsvorschriften erfüllen, die nach der Explosion der BP-Bohrinsel "Deepwater Horizon" im April 2010 eingeführt wurden. Bei der größten Umweltkatastrophe in der US-Geschichte waren 780 Millionen Liter Rohöl ins Wasser ausgetreten.
Stillstand kostet Arbeitsplätze
Die Ölindustrie, Politiker aus den am Golf gelegenen US-Staaten und einige republikanische Kongressabgeordnete hatten die Regierung unter Druck gesetzt, die Tiefseebohrungen wieder zu erlauben. Große Ölgesellschaften wie Chevron oder Shell haben Milliarden in die Ausrüstung investiert, der Stillstand kostete Arbeitsplätze und bedroht die Steuereinnahmen der Anrainerstaaten.
Die Regierung in Washington hatte den generellen Bohrstopp bereits im Oktober aufgehoben. Seitdem waren aber noch Arbeiten in mehr als 150 Metern Tiefe verboten.
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