29.12.2010 12:30 |

Zwei Banküberfälle

"SpongeBob"-Räuber von Kripo dingfest gemacht

Die Kripo hat den Kriminellen in Oberösterreich keinen Weihnachtsfrieden gewährt: Am Mittwoch haben für den mutmaßlichen "SpongeBob"-Bankräuber die Handschellen geklickt. Dem Verdächtigen werden zwei Banküberfälle vorgeworfen, Motiv soll laut Polizei Spielsucht gewesen sein.

Am 2. November hatte "SpongeBob" nach kurzer Auskundschaftung eine Bank in Hofkirchen und am 22. Dezember eine Bank in Asten (beide im Bezirk Linz-Land) überfallen. Zum Verhängnis wurde dem 28-jährigen Hilfsarbeiter allerdings nicht seine auffällige Comicmütze, sondern sein Fluchtfahrzeug, ein Audi 80.

Das Autokennzeichen sowie mehrere Zeugenaussagen führten die hartnäckigen Ermittler auf die Spur des Spielsüchtigen, der laut Polizei ein umfassendes Geständnis abgelegt hat. Was die Beamten im Land ob der Enns besonders freut: Die Zahl der geklärten Banküberfälle - heuer wurden in Oberösterreich insgesamt 16 begangen - steigt damit von acht auf zehn.

Angestellte mit Messer bedroht
In Hofkirchen hatte der mutmaßliche Räuber einer 47-jährigen Angestellten ein Messer in den Rücken gedrückt und nur das Wort "Bankraub" gesagt. Auch in Asten soll er die beiden Kassiererinnen mit einem Messer bedroht haben. Auf der Flucht soll er auch noch durch seine Fahrweise mehrere Passanten gefährdet haben.
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