Seit dem ersten Corona-Lockdown animiert der 53-jährige Philipp Jelinek die Österreicher zu Fitness - und wurde zum Publikumsliebling!
Vor einem Jahr hieß es zum ersten Mal Corona-bedingt daheim bleiben, worauf ORF-Unterhaltungschef Alexander Hofer eine tägliche Fitnessstunde für das TV-Programm verordnete - und in Philipp Jelinek den idealen Vorturner fand: Der 53-jährige Triathlet hat sich mit seinen einfachen Übungen und seiner authentischen Art mittlerweile in die Herzen der Österreicher geturnt, im Schnitt schalten 213.000 Zuschauer ein, wenn es „Fit mit Philipp“ heißt. Zuletzt waren 270.000 TV-Turner dabei, der Marktanteil lag bei muskulösen 43 Prozent!
„Leute schreiben mir und bedanken sich“
„Ich freue mich so sehr, dass es so gut ankommt“, sagt Jelinek im „Krone“-Gespräch, „mein Ziel ist, dass es den Menschen gut geht und sie in den 20 Minuten a bissl a Freud haben“. Worin sieht er den Erfolg begründet? „Es ist die Einfachheit: simple Übungen, einfach erklärt“, so der gebürtige Wiener, „was mich freut, ist die viele Post, die ich bekomme, in der die Leute schreiben und sich bedanken. Einer hat zu mir gesagt: Du bist leiwand, du sprichst meine Sprache, ich versteh di!“
Genau diese Unverfälschtheit kommt gut an: Immer mehr schmeißen sich um 9.10 Uhr in den Trainingsanzug: „Jeder kann mitmachen. Es ist völlig egal, wie alt du bist, denn jeder kann sich verbessern. Und dieses Erlebnis, dieser Ausstoß der Glückshormone, ist etwas Wunderbares!“
„Er ist ein Phänomen!“
Unterhaltungschef Hofer weiß um die Zugkraft des neuen „Vorturners der Nation“: „Er ist ein Phänomen! Wir werden das Format beibehalten und die etablierte Marke ,Fit mit Philipp‘ auch in anderen Sendungen nützen.“ Ein beruflicher Traum, der für Jelinek „nach einem langen Weg“ in Erfüllung geht. Was ist sein Leistungsziel? „Ich will, wenn es Corona zulässt, raus zu dem Menschen in Alters-, Pflegeheime, Kindergärten, Schulenund ganz Österreich bewegen!“
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