Neue Offensive

Kärntens Baubranche wirbt jetzt um „Spätberufene“

Kärnten
30.03.2021 14:00
Porträt von Wilfried Krierer
Von Wilfried Krierer

Mehr Fachkräfte für die Kärntner Baubranche, das ist das Ziel eines Projektes von Arbeitsmarktservice, Wirtschaftskammer, Land Kärnten und Gewerkschaft. In vier Modulen soll in einer großangelegten Weiterbildungsoffensive geeignetes Personal für die heimische Baubranche ausgebildet werden.

Gerade die Wirtschaft leidet nach wie vor unter der Corona-Krise. Während die Arbeitslosigkeit steigt, suchen zahlreiche Betriebe vermehrt nach Fachkräften. Mit einer neuen Aus- und Weiterbildungsoffensive sollen nun Menschen, die ihren Job verloren haben, aufgefangen und für stark nachgefragte Aufgaben in der Baubranche vorbereitet werden.

Das Projekt „Bau packt an“ startet am 19. April und besteht aus vier Modulen, in denen die Ausbildung in der Bauakademie der Innung mit praktischer Arbeit in Kärntner Baufirmen Hand in Hand gehen soll.

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Dieses Projekt sorgt für eine notwendige Fachkräftequalifizierung und wird auch den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht werden.

LH-Stellvertreterin Gaby Schaunig

Überzeugt vom Modell ist auch Kärntens Arbeitsmarktreferentin Gaby Schaunig: „Es sorgt für die notwendige Fachkräftequalifizierung und hilft dabei, den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.“ Auch AMS-Chef Peter Wedenig sieht viele Vorteile in der gemeinsamen Initiative: „Mit dieser neuen Ausbildungsform können wir somit gleich zwei Herausforderungen begegnen.“

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