„Allein schon ein Grenzübertritt verursacht zusätzliche Kosten. Für Slowenien haben wir beispielsweise eigene Genehmigungen und extra Begleitpersonen gebraucht. Außerdem wurde dort alles erneut abgewogen“, erzählt Christian Kothmaier, der den Schwertransport mit dem 110 Tonnen schweren Turbinengehäuse durch halb Österreich und Slowenien kutschieren musste, um nach Reißeck zu gelangen.
Nicht selten müssen die tonnenschweren Nachtschwärmer wegen der desolaten Altersbergbrücke der Tauernautobahn Ausweichrouten in Kauf nehmen: „Es kommt leider viel zu oft vor, dass wir deshalb eine zeitaufwendigere Strecke einschlagen müssen. Auch für uns Berufsfahrer stellt das eine zusätzliche Herausforderung dar.“
Doch nichtsdestotrotz ist das Gehäuse der Turbine sicher in Rottau beim Verbund-Kraftwerk angekommen. Die dazugehörige Pumpe wird in drei Wochen angeliefert. Diese wiegt übrigens mehr als 550 Tonnen.
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