Die ARA-Flugrettung hat einen Förderverein gegründet, um die hohe Qualität der Notfallmedizin auch weiterhin umfassend anbieten zu können. Unter dem Motto „Auch Hilfe von oben braucht manchmal Unterstützung von unten“ hat sich der Kärntner Energieversorger Kelag als erster Sponsoring-Partner erklärt und eine professionelle Simulationspuppe für das Training der Flugretter und Notärzte übergeben.
„Mit diesem Verein wollen wir seriös und transparent über private Spenden ansatzweise jene finanziellen Mittel aufbringen, die die öffentliche Hand nicht zur Verfügung stellt, die aber für die Aufrechterhaltung der derzeitigen hohen Qualität zwingend notwendig sind“, erklärt ARA-Geschäftsführer Thomas Jank.
Mit Simulationspuppe für Ernstfall trainieren
Die Kelag ist das erste Unternehmen, das dem Aufruf zur Förderung nachgekommen ist. „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, diese perfekte Versorgung für die Kärntner Bevölkerung auch für die Zukunft sicherzustellen. Diese Kooperation, die mithilft Menschenleben zu retten, ist auch für uns eine echte Herzensangelegenheit", so Werner Pietsch, Leiter der Kelag-Konzernkommunikation. Aus diesem Grund wurde eine spezielle Simulationspuppe angeschafft, an der künftig Notärzte und Flugretter für den Ernstfall trainieren können.
Flugrettung hat 73 Mitglieder
Für die gemeinnützige ARA-Flugrettung arbeiten aktuell 73 Personen, davon neun Piloten, neun Windenoperatoren, 19 Flugretter, 28 Notärzte und acht Verwaltungskräfte. Geflogen wird immer mit einer Viermann-Crew bestehend aus Pilot, Windenoperator, Flugretter und Notarzt. Bei Bedarf wird das Team noch um weitere Spezialkräfte wie Bergretter, Fachärzte, Intensivpfleger oder Hundeführer bei Lawineneinsätzen erweitert.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.