Die Orchidee wurde von Werner Melchart durch Kreuzung zweier brasilianischer Orchideen „ins Leben gerufen“, und zwar aus einer schneeweißen Mutterpflanze und einer violett-gelben Vaterpflanze. Weltweit gibt es von dieser Art nur sechs Stück, drei davon sind bei dem Züchter in Bruckneudorf, eine bekamen die österreichischen Bundesgärten. Die historisch und botanisch hochwertigen Pflanzensammlungen der Bundesgärten werden in den Glashäusern im Schlosspark Schönbrunn, im Belvederegarten und im Augarten kultiviert. Insgesamt gibt es 1500 verschiedene Orchideenarten und rund 15.000 Pflanzen.
In Werner Melcharts Gewächshaus befinden sich „nur“ etwa 300 verschiedene Pflanzenarten. Neben seiner „Laeliocattleya schmitzhoferi“ übrigens auch eine der seltensten Reben/Lianen der Welt, nämlich der Jade-Wein. Die Pflanze findet man in Europa nur in den größten botanischen Gärten. Heimisch ist sie auf den Philippinen. Charakteristisch sind die bis einen Meter großen Trauben, die Blüten ähneln einem Papageienschnabel.
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