Erst 17 Jahre alt und schon eine ganze Menge auf dem Kerbholz hat ein Trio, das am Dienstagabend im Herzen Wiens unterwegs war. Als die Jugendlichen Polizisten bei der Stubenbastei erblickten, warfen sie rasch eine schwarze Dose zu Boden. Da wurden die Beamten erst recht misstrauisch - und entdeckten Drogen ...
Als die Polizisten die schwarze Dose vom Boden aufhoben, hatte sich ihr guter Riecher bestätigt. Denn darin befand sich Kokain. Aber auch die anderen Utensilien, die die drei 17-Jährigen bei ihrem abendlichen Spaziergang durch die Wiener Innenstadt bei sich trugen, hatten es in sich: So stellten die Beamten einen gefälschten Schülerausweis, einen Joint sowie ein Baggie mit Cannabiskraut sicher.
Drogen, gefälschter Ausweis und Waffen
„Neben Suchtmitteln, einem gefälschten Ausweis und einer unterdrückten (gestohlenen) Bankomatkarte hatten die tatverdächtigen Jugendlichen auch Schlagringe und eine Schreckschusspistole bei sich“, schildert Polizeisprecher Daniel Fürst. Nachdem das Trio erst 17 Jahre alt ist und noch Zigaretten bei sich hatte, kommt auch das Wiener Jugendschutzgesetz zur Anwendung. Die beiden jungen Österreicher und ihr serbischer Freund wurden auf freiem Fuß angezeigt.
Seit Wochen sorgen Jugendbanden in der City für Polizeieinsätze. Immer wieder kommt es zu Schlägereien und Verstößen gegen die Covid-19-Maßnahmen.
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