In Landeshauptstadt:

Sonderlösung statt neuer Mindestlohn

Burgenland
19.03.2021 12:46
Während derzeit in vielen Orten darüber diskutiert und gestritten wird, ob der Mindestlohn für Gemeindebedienstete eingeführt werden soll, hat man sich in Eisenstadt für eine eigene Lösung entschieden: kein Mindestlohn von 1700 Euro netto, aber mehr Geld für Mitarbeiter, die weniger als 2300 Euro brutto verdienen.

Die Betroffenen sollen künftig einen finanziellen Bonus sowie verschiedene Gutscheine erhalten. Das Modell sei mit der Personalvertretung entwickelt worden, teilte die Stadt mit.

Der Grund für die Sonderlösung: „Das von der Landesregierung proklamierte Gehaltsschema ist ein Wolf im Schafspelz. Es bringt für einige finanzielle und für alle sozialrechtliche Nachteile“, so Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP).

Verbesserungen für Mitarbeiter geplant
Das betreffe etwa Einschnitte bei Krankenstand, Urlaub oder Zulagen. Auch die Lebensverdienstsumme sinke für manche. Daher werde man beim bisherigen Dienstrecht bleiben, aber Verbesserungen für Dienstnehmer einführen. Ein entsprechender Beschluss wurde bereits im Stadtsenat getroffen.

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