Der VSV legte sich im vierten Derby die ersten zwei Punkte unter den Christbaum, für KAC gab es in einem packenden Krimi die dritte Pleite en suite. Gewaltig, was da vor ausverkauftem Haus lief.
Obwohl es Pannen gab und einige Tore haltbar waren, riss es die Fans unentwegt von den Sitzen. Erst feuerte die Powerplay-Artillerie des KAC: Dreimal einen Mann mehr am Eis, dreimal schlug es ein. In der ersten Überzahl zappelte ein Hager-Kracher im Netz (5.), in der zweiten glich Gregor auf 2:2 aus (14.). Beim dritten Powerplay strich ein Schuller-Schuss zum 3:2 ins kurze Eck (17).
Doch der VSV fightete voll mit. Andi Wiederguts erstes Derbytor war das 1:1, dann nutzte Niki Petrik eine Unachtsamkeit von KAC-Torhüter Swette. Ein Kracher von Michi Raffl schlug zum 3:3 ein. Die Abwehrreihen hatten oft Ferien, der Spannung tat es keinen Abbruch.
Zu viele Fehler in der KAC-Abwehr
Nur 22 Sekunden nach Ferlands 4:3 (35.) glich Ratchuk wieder zum 4:4 aus. Das Spiel war immer offen. Beim VSV glänzten Raffl, Altmann, Langfeld sowie Razingar. Bei den Rotjacken rackerte Shantz und glänzte Hager als Scorer. Hinten passierten aber zu viele Fehler, so verlor man zum dritten Mal en suite.
Für VSV-Ass Josh Langfeld war es der perfekte Tag. Unmittelbar vorm Match war sein verlorenes Gepäck aufgetaucht, der Bomber konnte also mit seinen Lieblingsschuhen spielen. Dann hat er Swette (von dessen Schuh der Puck ins Tor prallte!) beim Siegestor kurios ausgetrickst. Vier Derbys en suite hatte VSV verloren, nun ist die blau-weiße Weihnacht aber gerettet.
von Christian Tragner und Albert Kurka, "Kärntner Krone"
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