Alle der über 150 Signalanlagen in der Mozartstadt sind vernetzt, mehr als 60 davon bereits in der Lage, dem Fahrer mitzuteilen, bei welcher Geschwindigkeit er die nächste grüne Ampel erreicht. Lässt sich ein Stopp an einer roten Ampel nicht vermeiden, zählt ein Countdown die Sekunden bis zur nächsten Grünphase.
„Ist eine Falschmeldung“
Nachdem Audi verlauten ließ, dass man das innovative System 2022 auch in Linz an den Start bringen will, meinte FP-Stadtvize und Verkehrsreferent Markus Hein auf „Krone“-Anfrage: „Das ist eine Falschmeldung. Wir hätten weder Finanzmittel noch Personal dafür. Außerdem wurde die zuständige Magistratsabteilung bisher in dieses Projekt nicht eingebunden und auch auf politischer Ebene wurde das Ganze nicht mit mir besprochen.“
Modernisierungsplan
Nichtsdestotrotz ist es für ihn ohnehin kein Thema: „Unsere Ampel-Steuergeräte sind völlig überaltert, können mit derartigen modernen Anforderungen, wie man sie für das Audi-Projekt benötigen würde, nichts anfangen.“ Derzeit wird gerade ein Modernisierungsplan ausgearbeitet - für die dringendsten Erneuerungen werden heuer 400.000 € fällig.
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