Spannend wird es Sonntag auch in Obervellach: SP-Kandidat Arnold Klammer fordert dort die amtierende VP-Gemeindechefin Anita Gössnitzer im Kampf um den Bürgermeistersessel heraus. Gössnitzer hat die absolute Mehrheit nur um fünf Stimmen verfehlt. Bei der Stichwahl am kommenden Sonntag wird sich nun zeigen, wer die Geschäfte der Kommune weiterführen wird.
Die Anspannung vor der Stichwahl in Obervellach ist groß. Wird Anita Gössnitzer weiter Gemeindechefin bleiben, oder ist es Zeit für einen Machtwechsel? „Ich gehe mit einem guten Gefühl in die Stichwahl. Ich will auf alle Fälle weiter Bürgermeisterin bleiben“, zeigt sich die SP-Kandidatin, die ihre erste Periode als Gemeindeoberhaupt hinter sich hat, entschlossen.
Die Mutter und Oma hat vieles vor, möchte ihre geplanten Projekte aber zuerst umsetzen. „Wichtig war der Ausbau unserer Schule, jetzt steht die Ortskernbelebung an.“ Beim ersten Wahlgang konnte sich die 61-Jährige 49,36 Prozent der Stimmen holen – zu wenig für die absolute Mehrheit, die sie um nur fünf Stimmen verfehlte.
Stichwahl mit SP-Kandidat
SP-Kandidat Arnold Klammer fordert die Gemeindechefin nun heraus. Der 59-Jährige tritt das erste Mal an: „Wir brauchen frischen Wind, neue Ideen“, meint der ÖBB-Angestellte, der vor allem das Verkehrskonzept am Hauptplatz ausbauen möchte. „Wir am Land leiden extrem unter dem Ladensterben, es müssen Lösungen her!“, ergänzt Klammer, der auch Mitglied der Trachtenkapelle Obervellach ist. Er erhielt übrigens 32,42 Prozent.
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