Dieser Fall hat im Februar für Gesprächsstoff gesorgt, jetzt hat sich der mutmaßliche Täter gestellt. Der Klagenfurter (37) hatte Freunden gegenüber angeben, günstige Luxussportwagen organisieren zu können, hatte hohe Anzahlungen kassiert, aber nie geliefert - und war untergetaucht. Jetzt sitzt er in der Justizanstalt.
Anfang Oktober des Vorjahres hatte ein Klagenfurter zwei Freunden rasante, hochwertige, gebrauchte und äußerst günstige Sportwagen angeboten: McLaren 720S, Audi RS6, drei Porsche 911, darunter ein Targa 4S. Die Freunde, ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Klagenfurt und ein 48-Jähriger aus dem Bezirk Villach, vertrauten dem Vermittler ob der langen Freundschaft und zahlten Zehntausende Euro an. Doch dann sprach der 37-Jährige von Lieferverzögerungen; die Freunde forderten ihr Geld zurück. Bei einem Streit am Telefon drohte er einem der Geschädigten sogar. Daher erfolgte im Februar die Anzeige. Der Verdächtigte tauchte unter.
Ermittlungen laufen
Einige Anrufer in der „Krone“-Redaktion fürchteten, ebenfalls diesem Betrüger aufgesessen zu sein. Doch bis dato haben sich keine weiteren Geschädigten bei der Polizei gemeldet. Aufgetaucht ist dort aber der Verdächtige. „Er hat sich am 1. März gestellt. Weitere Erhebungen laufen“, so Polizeisprecherin Waltraud Dullnigg.
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