Manche Gemeinden haben schon mit 1. 1. den Mindestlohn von 1700 Euro netto für Gemeindebedienstete eingeführt. In Parndorf stand das bei der vergangenen Gemeinderatssitzung ebenfalls auf dem Themenplan. Fazit hier: Das neue Besoldungssystem wird, mit nur drei Gegenstimmen, auf 2022 verschoben.
Eine erste Hochrechnung besagt 250.000 Euro mehr für die Bruttogehälter. Dazu kommen noch Lohnnebenkosten, Rückstellungen für Urlaube und Abfertigun- gen. Das ist zu viel.
Wolfgang Kovacs, Bürgermeister Parndorf
Der Grund ist einfach: Auch wenn es den Willen gibt, das neue System einzuführen, ist es kostentechnisch heuer einfach nicht möglich. Es war schon schwierig genug, in diesem Corona-Jahr überhaupt ein Budget zusammenzubekommen. Geschätzte Mehrkosten von rund 350.000 Euro pro Jahr für höheres Gehalt, Lohnnebenkosten, Urlaubsrückstellungen und Abfertigungen sind da nicht auch noch drinnen. In den kommenden Monaten soll aber für 2022 alles auf Schiene gebracht werden.
Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.