„Als wir die Leichen unserer vier Landsleute dank der libyschen Behörden gefunden haben, war ich sehr erleichtert. Ich hatte ihren Familien versprochen alles dafür zu tun, ihre Liebsten zu finden. Nach sechs langen Jahren werden sie nun endlich wieder vereint“, so der philippinische Botschafter Elmer Cato. „Wir haben die Überstellung der sterblichen Überreste in ihre Heimat bereits veranlasst.“
Friedhof in der Wüste
Nichts sehnlicher würde sich auch die Familie von Dalibor S. wünschen, der (laut libyschen Behörden) ebenfalls auf dem kleinen verwachsenen Friedhof nahe Danar begraben sein soll. „Wir möchten uns angemessen von ihm verabschieden können. Auch wenn es bereits eine Beerdigungszeremonie gab – vor allem unsere Kinder müssen irgendwann damit abschließen können“, so die ehemalige Frau des zweifachen Vaters zur „Krone“.
Nachricht war ein Schock
Die Schlagzeile über die Entdeckung der sterblichen Überreste des Linzers traf sie aus „heiterem“ Himmel. „Das war ein Schock. Wir hatten keine Ahnung. Meine Tochter war völlig fertig, als sie in der Früh die Meldung gelesen hat. Ich verstehe nicht, wieso wir nicht informiert wurden.“
K. Loibnegger, Kronen Zeitung
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