26.02.2021 06:00 |

Mutter in Panik

„Hirnfressender Wurm“ war nur ein Stück Klebeband

Fast in Ohnmacht gefallen wäre eine britische Mutter, als sie ihrem Sohn eine zehn Zentimeter lange „Kreatur“ aus dem Ohr zog. Nach kurzer Suche im Internet war sie überzeugt, dass es ein „gehirnfressender Wurm“ ist. Doch die Diagnose eines echten Arztes lautete: „Klebeband!“

Es war ein seltsamer Juckreiz, wegen dem Ashton seine Mutter um Hilfe bat. Daraufhin griff Gemma Tyson (38) aus Bristol zur Pinzette und holte dem Achtjährigen einen dunklen Faden aus dem äußeren Gehörgang. Nach einer hektischen Suche im Internet war für die entsetzte Frau klar, dass ihr Sohn „Würmer hatte, die sein Gehirn fraßen“, und brachte Kind und Wurm für einen Test zum Notarzt.

Erst als sie mit Ashton wieder nach Hause kam und auf die Testergebnisse wartete, stellte der Schüler fest, dass er sich eine Woche zuvor durchsichtiges Klebeband ins Ohr gesteckt hatte. Das war dann auch die Diagnose des Notarztes.

Der Mutter ist das Ganze peinlich, dennoch ist die 38-Jährige davon überzeugt, dass ihr Sohn in Gefahr war - wenn auch nur wegen einer möglichen Infektion. Mit ihrer Geschichte will sie nun andere Eltern warnen, darauf zu achten, was sich ihre Kinder in die Ohren stecken.

Kronen Zeitung

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