Die oberösterreichischen Kriminalisten haben alle Hände voll zu tun. In den vergangenen zwei Wochen kam es zu drei bewaffneten Raubüberfallen auf Banken bzw. eine Tankstelle. Alle drei Täter konnten untertauchen. Noch dazu müssen sich die Polizisten mit „Altlasten“ herumschlagen, vier Coups von 2020 sind noch ungeklärt.
Drei Raubüberfälle binnen nicht einmal zwei Wochen beschäftigen die Kriminalisten. Trotz Videoaufzeichnungen (siehe Collage rechts) konnten die maskierten und jeweils bewaffneten Männer untertauchen. Sie sind aber nicht die einzigen Verbrecher, die von der Exekutive gejagt werden.
Ein Viertel der Fälle von 2020 noch ungeklärt
Auch aus dem vergangenen Jahr sind noch einige Delikte ungeklärt. 2020 gab es jeweils vier Überfälle auf Tankstellen, Banken und Trafiken. Bei einem Viertel der Straftaten konnten die Verbrecher unerkannt untertauchen. Ungeklärt sind ein Tankstellen-Fall, ein Banküberfall und zwei Coups in Trafiken.
Bis zum 11. Februar war es jetzt lange ruhig...
Fall 1 in Leonding: Am Donnerstag gegen 21.15 Uhr betrat der Maskierte die Eni-Tankstelle in Leonding, bedrohte die Mitarbeiterin, ließ sich das Geld in eine Stofftasche stecken und flüchtete zu Fuß.
Fall 2 in Leonding: Am 15. Februar um 9.11 Uhr stürmte der Täter mit Schal und Wollhaube in die Raiba, zielte mit der Pistole auf die Angestellte. Mit ausländischem Akzent forderte er Geld, die Frau stopfte alles in einen Turnbeutel.
Fall 3 in Rainbach/Innkr.: Am Montag um 11.40 Uhr betrat der komplett schwarz gekleidete Täter die örtliche Raiba-Filiale, tauchte nach dem Überfall zu Fuß unter.
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