23.02.2021 17:57 |

Lagerhallen zerstört

Lecher Biomasseheizwerk nach Brand wieder am Netz

Im Nobel-Skiort Lech am Arlberg ist Dienstagfrüh das örtliche Biomasseheizwerk in Vollbrand gestanden. Nach Angaben der Polizei brach das Feuer kurz nach 0.30 Uhr aus, die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Am frühen Vormittag war der Brand unter Kontrolle, verletzt wurde niemand. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. 500 Haushalte waren betroffen. Am Nachmittag konnte das Heizwerk sogar wieder ans Netz gehen.

Schon bei der Fahrt zum vor dem Ortseingang gelegenen Heizwerk seien Rauch und Flammen sichtbar gewesen, hieß es bei der Polizei. Gemeinsam unternommene Löschversuche mit dem Betriebsleiter seien ohne Erfolg geblieben. Schließlich rückten zehn Feuerwehr-Einheiten aus der Region aus, 150 Feuerwehrleute bekämpften den Brand.

Als großes Problem erwies sich dabei die Verfügbarkeit von Löschwasser. „Wir mussten mit acht Pumpen Löschwasser aus dem Zürsbach fördern“, sagte der Bludenzer Bezirksfeuerwehrleiter Christoph Feuerstein.

Lagerhallen völlig zerstört
Allerdings gelang es der Feuerwehr, das Herzstück des Heizwerks - das Heizhaus mit den zwei Kesseln und der Steuerung des Heizwerks - vor der Zerstörung zu bewahren. Das war die Grundlage dafür, dass das Heizwerk gegen 15 Uhr wieder in Betrieb genommen und der Ort mit Wärme versorgt werden konnte.

Den Rest des Heizwerks bezeichnete Bürgermeister Stefan Jochum als „Totalschaden“. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar, die Brandermittler des Landeskriminalamts haben ihre Arbeit aufgenommen. Die Lechtalstraße (L198) zwischen Zürs und Lech blieb während des ganzen Tages für die Lösch- und Aufräumarbeiten gesperrt.

Quelle: Kronen Zeitung/APA

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