„Grundsätzlich ist die gesamte Saison sehr herausfordernd, der Aufwand groß. Wir sind aber froh, überhaupt geöffnet haben zu dürfen“, schildert Paschinger, den die „Krone“ am Freitag auf der Piste erwischte. „Wir sind sehr wetterabhängig. Der Donnerstag war gut besucht, der Mittwoch dafür sehr schlecht“, erklärt Helmut Holzinger, HiWu-Bergbahnen. Am Freitag um 11.30 Uhr waren exakt 866 Sportler auf den Pisten in Hinterstoder unterwegs – ein Viertel eines „normalen“ Skitages.
Ausländische Gäste fehlen
Generell wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten die Parkkapazität von 850 Pkw kaum erreicht. „Es scheitert diesen Winter definitiv nicht am Schnee. Dass Hotels und Gastronomie immer geschlossen waren und bleiben, schmerzt besonders“, sind sich die Geschäftsführer einig. Nur mit einheimischen Tagesgästen, die auch oft nur zögerlich kamen, ist kein „schwarzes“ Ergebnis möglich.
Das Ziel sind offene Skipisten bis Ende März
Auf alle „Pistenflitzer“ warten noch einige Wochen Pistenspaß. In Hinterstoder und am Hochficht ist ein täglicher Betrieb bis Ende März geplant. Auf der Wurzeralm reduziert man Anfang März den Betrieb und hat nur mehr am Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet. „Wenn das Wetter mitspielt erwarten wir uns für das Wochenende mehr Gäste. Unterm Strich bleibt aber ein kräftiges Minus“, so Paschinger. „Wir rechnen mit einem Minus von 65 Prozent“, weiß Holzinger.
Vorfrühlingswetter
Die Masken- und Abstandregeln bei den Liften bleiben natürlich bestehen, und das fürs Wochenende angekündigte Vorfrühlingswetter mit milden Temperaturen ist auch kein Grund, nachlässig zu werden. Es gibt keine Entwarnungen, dass die Wärme die Ansteckungsgefahr mildert. „Ob es bei Corona eine Saisonalität wie bei der Grippe gibt, wissen wir derzeit noch nicht“, sagt Heidrun Kerschner, Virologin am Ordensklinikum Linz.
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