Infektionslage

Landeshauptmann: „Zu früh für weiteres Öffnen“

Oberösterreich
18.02.2021 11:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich
„Jetzt über weitere Öffnungsschritte zu entscheiden, ist noch zu früh“, vertröstet LH Thomas Stelzer (ÖVP) uns alle. Denn die Auswirkungen der jüngsten Lockerungen, aber auch die weitere Verbreitung der Virusmutationen könnten derzeit noch nicht seriös abgeschätzt werden. In einer Aschermittwochsbotschaft an die CSU in Bayern äußerte Stelzer seine Skepsis gegenüber den Grenzhürden.

„Klar ist für mich, dass die Antwort auf steigende Infektionszahlen künftig ein mehr an Testen und weniger ein Herunterfahren des Landes sein sollte. Einen Lockdown in Dauerschleife können wir uns nicht leisten, weder gesellschaftlich noch volkswirtschaftlich“, erläutert Landeshauptmann Stelzer seine Grundsatzposition in der aktuellen Lage mit ersten Öffnungsschritten. Die Rückeroberung weiterer Lebensfreiheiten hänge jedenfalls vom weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens, aber auch vom Testen ab: „Der Anreiz sich testen zu lassen, wird letztendlich die Möglichkeit für ein ausgeprägtes gesellschaftliches und kulturelles Leben sein“, meint er. Aber wann gibt’s Erleichterungen? Stelzer: „Rund um die Osterzeit und wenn bis dahin die Zahlen nicht explodieren, können wir hoffentlich Öffnungsschritte vornehmen.“

„Grenzkontrollen sind schmerzlich“
Apropos, was ist mit den Grenzen? „Gerade wenn man so eng zusammenarbeitet sind Themen wie Grenzkontrollen und Grenzschließungen etwas besonders Schmerzliches, das auch Schaden anrichten kann. Wichtig ist, dass man im Gespräch bleibt und wie man miteinander im Gespräch bleibt“, sagte Stelzer, zum politischen Aschermittwoch der CSU zugeschaltet.

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