Seit Beginn der Ausreise-Kontrollen in Tirol aufgrund der vermehrt aufgetretenen Südafrika-Mutationsfälle ist etwas mehr als 1600 Personen die Ausreise wegen eines fehlenden negativen Corona-Tests untersagt worden. Insgesamt wurden seit Freitag rund 70.000 Personen an Tirols Grenzen von der Exekutive und dem Bundesheer überprüft.
Trotz der deutschen Einreiseverbote für Tiroler, der Ausreisetestpflicht aus Tirol und der Kontrollen bzw. Dosierung von Transit-Lkw am Brenner kam es auch am Mittwoch zu keinen größeren Problemen. Die Bevölkerung sei sehr gut vorbereitet, hieß es vonseiten der Polizei.
EU-Protest gegen Grenzschließungen
Die Tiroler Ausreise-Kontrollen gelten vorerst bis zum 21. Februar. Deutschland hatte am Dienstag das Einreiseverbot aus Tirol bis 3. März verlängert. Die EU-Kommission hatte in einem Brief an alle Mitgliedstaaten ihren Protest gegen die Grenzschließungen angesichts der Coronavirus-Pandemie bekräftigt.
Innerhalb der EU sei es von „grundlegender Bedeutung, dass alle getroffenen Maßnahmen im Einklang mit den Grundsätzen der Nichtdiskriminierung und der Verhältnismäßigkeit stehen“, hieß es in dem Schreiben vom Dienstag.
Quelle: APA
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